Die gesetzlichen Grundlagen von Haushaltsplanung und -vollzug sowie die erforderlichen Arbeiten und die zu erstellenden Dokumente sind bekannt. Dennoch gelingt es nicht durchgängig, die Haushaltssatzung mit ihrem Haushaltsplan rechtzeitig zu verabschieden. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Abhilfe kann eine angepasste und optimierte Gestaltung der Haushaltsplanung schaffen.
In dem Seminar werden aus Praxissicht mögliche Ansätze zur optimierten Haushaltsplanung vorgestellt und diskutiert. Sie erarbeiten die Eckpunkte für eine Muster-Handlungsanweisung zur Erstel-lung Ihrer Haushaltsplanungen mit zeitlichem Ablaufplan und geregelten Verantwortlichkeiten. Abgerundet wird das Seminar durch einen intensiven Erfahrungsaustausch.
SCHWERPUNKTE: Rechtliche Rahmenbedingungen für Haushaltsplanung und Haushaltsvollzug Haushaltssteuerung mit Zielen und Kennzahlen Optimierung des Haushaltsplanungsprozesses: der zeitliche Ablauf, Verantwortlichkeiten für die einzelnen Aufgaben, notwendige Vor-, Zu- und Unterstützungsarbeiten im Planungsprozess Optimierung der Methodik der Haushaltsplanung: Bildung der Eckwerte für die Haushaltsplanung, detaillierte Haushaltsplanung (Prognosetechniken, Quellen, Informationen, Berechnungsmöglichkeit) Einbeziehung von Erkenntnissen und Informationen aus dem Haushaltsvollzug der Vorjahre, z.B. Deckungsfähigkeit, Budgetbildung, Übertragbarkeit Technische Unterstützung des Haushaltsplanungsprozesses: Möglichketen der kommunalen HKR-Software, IKVS-Anwendung für verschiedene Planungsstufen
DOZENTIN: Dr. Tatjana Maruda, Institut für Public Management
ARBEITSMITTEL: Bitte bringen Sie das KVG LSA, die KomHVO, die KomKBVO mit.
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